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Arztbriefschreibung für Medizinisches Assistenzpersonal
Neues Ausbildungskonzept für Krankenhäuser
Termin
19. – 21.05.2010Schulungszeit
Mo. 10.00 Uhr bis 17.00 UhrDi. – Do. 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Fr. 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Ort
Kaysers | Consilium GmbHMarienstraße 24
47623 Kevelaer
Teilnahmegebühr
890,00Euro zzgl. Ust.
Der Preis beinhaltet alle Seminarunterlagen, Mittagessen (Mi./Do.) und Getränke
Sonstiges
Bei mehr als 3 Teilnehmern für ein Krankenhaus wird ein Rabatt von 10 Prozent gewährt.Maximal 20 Teilnehmer
Referenten:
- Dr. med. H.G. Kaysers, Krankenhausbetriebswirt (VKD), Geschäftsführer Kaysers Consilium GmbH
- Dr. J. Freitag, Projekt-Manager, Geschäftsführer Kaysers Consilium GmbH
> Das Anmeldeformular
als Download
> Die Anmeldebedingungen
Die leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK) sehnen sich danach, die Ärzte von arztfremden Aufgaben zu entlasten (Positionspapier Mai 2008). Voraussetzung dazu sei der Wille zu unkonventionellen Maßnahmen und die Bereitschaft, ausgetretene Pfade zu verlassen. Im Jahr 2009 haben wir deshalb erstmals in Deutschland eine Weiterbildung für Medizinisches Assistenzpersonal angeboten, das Mitarbeiter/-innen des Krankenhauses befähigt, für die Ärzte den Entlassungsbrief bereits vor der Entlassung des Patienten (fast) komplett zusammenzustellen. Jede Delegation bisheriger, originärer ärztlicher Aufgaben erfordert eine Höherqualifizierung des nichtärztlichen Personals.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Letztverantwortung des Arztbriefes als Dokument und Informationsquelle für den (weiter-)behandelnden Arzt, andere Kliniken und für zukünftige stationäre Aufenthalte muss beim verantwortlichen Arzt bleiben. Er wird diesen Brief auch in Zukunft verantwortlich unterzeichnen. Die entscheidende Veränderung besteht darin, dass qualifiziertes Assistenzpersonal diesen Brief bereits am Vortag der Entlassung in der von der Abteilung gewünschten, kompakten Weise so zusammen stellt, dass der Arzt im idealen Fall diesen nach der Kontrolle nur noch unterzeichnen muss. Deshalb weisen wir in unserem Kurs auf delegierbare und nicht delegierbare Aspekte des Arztbriefes hin. Naturgemäß wird im Krankenhaus in enger Absprache mit den behandelnden Ärzten der fachabteilungsspezifische Ansatz entwickelt, was in den Arztbrief gehört. Somit braucht nach der Durchsicht der Arzt nur seine Weiterempfehlung zu diktieren, um den Arztbrief bereits am Entlassungstag fertig zu stellen und dem Patienten bzw. dem weiterbehandelnden Arzt zu überreichen. Moderne Krankenhausinformationssysteme, Textverarbeitungsprogramme und der Einsatz von Textbausteinen lassen es schon lange zu, die einzelnen Untersuchungsbefunde, die Epikrise sowie die therapeutischen Empfehlungen hochstandardisiert zusammenzuführen.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Letztverantwortung des Arztbriefes als Dokument und Informationsquelle für den (weiter-)behandelnden Arzt, andere Kliniken und für zukünftige stationäre Aufenthalte muss beim verantwortlichen Arzt bleiben. Er wird diesen Brief auch in Zukunft verantwortlich unterzeichnen. Die entscheidende Veränderung besteht darin, dass qualifiziertes Assistenzpersonal diesen Brief bereits am Vortag der Entlassung in der von der Abteilung gewünschten, kompakten Weise so zusammen stellt, dass der Arzt im idealen Fall diesen nach der Kontrolle nur noch unterzeichnen muss. Deshalb weisen wir in unserem Kurs auf delegierbare und nicht delegierbare Aspekte des Arztbriefes hin. Naturgemäß wird im Krankenhaus in enger Absprache mit den behandelnden Ärzten der fachabteilungsspezifische Ansatz entwickelt, was in den Arztbrief gehört. Somit braucht nach der Durchsicht der Arzt nur seine Weiterempfehlung zu diktieren, um den Arztbrief bereits am Entlassungstag fertig zu stellen und dem Patienten bzw. dem weiterbehandelnden Arzt zu überreichen. Moderne Krankenhausinformationssysteme, Textverarbeitungsprogramme und der Einsatz von Textbausteinen lassen es schon lange zu, die einzelnen Untersuchungsbefunde, die Epikrise sowie die therapeutischen Empfehlungen hochstandardisiert zusammenzuführen.
Zielgruppe
Klinische Kodierfachkräfte, Arzthelfer/-innen, Medizinische Dokumentationsassistenten, Krankenschwestern/-pfleger.Seminarinhalte:
- Stellenwert des Arztbriefes in der Medizinischen Dokumentation
- Der Arztbrief als Aushängeschild der Fachabteilung
- Information für niedergelassene und weiterbehandelnde Ärzte
- Der Arztbrief als wesentliche Informationsquelle für weitere Klinikaufenthalte
- Bedeutung im Umgang mit Krankenkassen-und MDK-Anfragen
- Rechtzeitiger Fallabschluss als Garant für die Liquidität
- Organisation der kompletten Fallerfassung
- Zuständigkeit und Verantwortung beim Fallabschluss
- Techniken: Unterricht, Beispiele, Übungen, Umgang mit Word-und Textverarbeitung, Integration von Textbausteinen
