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Spezielle DRG-Kodierung und Erlössicherung
in der Neurologie und Geriatrie

Praxisnahes Intensiv-Seminar für Kodierfachkräfte, Medizinische Dokumentare sowie Mitarbeiter/-innen der Abrechnung und des Medizin-Controllings

PDF KC-FAS-Kevelaer-2019 > Info

Mit unseren fachabteilungsspezifischen Schulungen wenden wir uns insbesondere an Kodierfachkräfte und Mitarbeiter/-innen des Medizincontrollings mit erster Berufserfahrung, die ihre Kenntnisse im jeweiligen Fachgebiet vertiefen wollen und nach Antworten auf spezielle Fragestellungen suchen.

Die jährlichen Anpassungen der ICD- und OPS-Kataloge sowie der G-DRGs und Zusatzentgelte machen es erforderlich, dass sich alle mit der Verschlüsselung beauftragten Mitarbeiter/-innen der Krankenhäuser mit den spezifischen Fragestellungen rund um die Kodierung und Abrechnung auseinandersetzen und sich regelmäßig weiterbilden.

Auch nach 16 Jahren im G-DRG-System führen fehlerhafte Kodierungen zu erheblichen Erlösausfällen. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig. Sie resultieren einerseits aus fehlenden Detailkenntnissen in einem zunehmend komplexen und unübersichtlichen Regelwerk. Auf der anderen Seite spielt aber auch die weiterhin häufig unzureichende Primärdokumentation eine wesentliche Rolle, die nicht alle für eine sachgerechte Kodierung erforderlichen Informationen liefert.

Insbesondere die über die Kodierrichtlinien unbeantworteten Abgrenzungsfragen bestimmter Haupt- und Nebendiagnosen sowie zahlreicher OPS-Schlüssel führen zu einer Vielzahl teilweise unberechtigter Krankenkassen- bzw. MDK-Anfragen, die im Medizincontrolling aufwendig bearbeitet werden müssen.

Für den Aufbau einer fundierten und professionellen Argumentation gegenüber den Kostenträgern und dem MDK sowie für eine Durchsetzung der eigenen Ansprüche sind umfassende Kenntnisse auch zu sehr speziellen Fragestellungen in den jeweiligen Fachgebieten unerlässlich.

Für diese Fachseminare werden grundlegende Kenntnisse der Kodierung und Abrechnung von Krankenhausleistungen vorausgesetzt.

Anhand konkreter Fallbeispiele aus dem Klinikalltag werden die Inhalte praxisnah vermittelt und eingehend diskutiert. somit können die Teilnehmer/-innen die erlernten Inhalte in ihrem eigenen Arbeitsumfeld sofort umsetzen.

Alle Seminare können einzeln und unabhängig voneinander gebucht werden. Es besteht zudem die Möglichkeit, mehrere Seminare an aufeinander folgenden Tagen zu belegen. Dabei lassen sich dann jedoch kleinere Überschneidungen nicht vollständig vermeiden.

An jedem fachabteilungsspezifischen Seminar können maximal 24 Personen teilnehmen. Bei Anmeldung bis 4 Wochen vor Kursbeginn gewähren wir einen Rabatt von 10 Prozent.

Die Bedeutung der speziellen Diagnosen- und Prozedurenkodierung für die Erlössicherung wird praxisnah auf der Basis typischer Fallkonstellationen der Fachabteilung vermittelt.

  • Wichtige dokumentations- und kodierungsrelevante Aspekte der Anatomie und Pathophysiologie
  • Korrekte Benennung der Haupt- und Nebendiagnosen
  • Sicherung/Abgrenzung häufiger und wichtiger Nebendiagnosen einschl. CCL-Relevanz
  • Korrekte Kodierung der OPS-Kodes:
    • (Andere) Neurologische Komplexbehandlung (OPS 8-981.-, OPS 8-98b.-)
    • Geriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung (OPS 8-550.-)
  • Korrekte Dokumentation und Abrechnung von Zusatzentgelten und NUBs
  • Kodierung typischer und strittiger Fallkonstellationen in der Neurologie und Geriatrie sowie angrenzender Disziplinen einschließlich einschlägiger Kodierempfehlungen (SEG-4, FoKA, DIMID-FAQs):
    • TIA, PRIND oder Schlaganfall? Wie wird die Hauptdiagnose kodiert?
    • Kodierung kognitiver Einschränkungen (u.a. Demenz, Delir)
    • Neue Relevanz der Erfassung und Kodierung motorischer und kognitiver Funktionseinschränkungen
  • Krankenkassen-/MDK-Anfragen: Tipps zur verhandlungssicheren Dokumentation und Argumentation
  • Aktuelle relevante Sozialgerichtsurteile

Grundlegende Kenntnisse der ICD- und OPS-Kodierung sowie der DRG-Abrechnung werden vorausgesetzt!

Methode

Vortrag mit zahlreichen Fallbeispielen · Diskussion

Spezielle Fragen können bis 10 Tage vor Seminarbeginn eingereicht werden!

Schulungszeit

9:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Teilnahmegebühr

Kevelaer: 490,00 Euro
zzgl. Umsatzsteuer
inkl. Mittagessen, Pausengetränke sowie Unterlagen in Druck- und Dateiformaten.

Sonstiges

Maximal 24 Teilnehmer. Ab 4 Teilnehmern für ein Krankenhaus wird ein Rabatt von 10 Prozent gewährt.

Kursumfang

8 Unterrichtsstunden à 45 Minuten
(1 Schulungstag)

Referenten :

  • Dr. med. A. Stockmanns, Facharzt für Innere Medizin, Gesundheitsökonom (ebs), Geschäftsführer Kaysers Consilium GmbH
  • sowie in Kevelaer ein Facharzt für Neurologie / Geriatrie

> Die Anmeldebedingungen

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Durchschnittliche Bewertung
der TeilnehmerInnen dieses Kurses:

Basis: 47 Bewertungen

  • Fachkompetenz und didaktische Fähigkeiten der Dozenten

    (4.9)

  • Aufbau und Strukturierung der Veranstaltung

    (4.9)

  • Service und Bewirtung

    (4.8)

  • >> Kommentare von TeilnehmerInnen

Termine

FN 21Kevelaer
1-tägige Schulung:
Donnerstag, 13.03.2019
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FN 22Kevelaer
1-tägige Schulung:
Montag, 25.09.2019
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